Kernbranchen und Wirtschaftskraft
Getrieben von Innovationspotenzial und dynamischer Entwicklung. Verankert in Tradition.
Von Tradition bis Innovation, von familiengeführten Kleinstunternehmen bis hin zu international agierenden Größen. Vorpommerns Unternehmens- und Branchenstruktur ist breit aufgestellt und gut vernetzt.
Gestützt und befeuert von den beiden Hochschulen und einer außergewöhnlich hohen Dichte an außeruniversitären Forschungsinstituten bietet die Region Inspiration und Potentiale für Innovation, Wachstum und unternehmerische Entwicklungen. Mit 400 Hektar verfügbaren Gewerbeflächen und starken Kompetenzen in der Bioökonomie ist Vorpommern ein idealer Nährboden für Start-Ups, Unternehmen und Investitionsvorhaben.
Überblick
Kernbranchen in Vorpommern

Kernbranchen im Detail
Von Expertise und Erfolgsgeschichten
- Gesundheit und Soziales
Weltweit vernetzt für Plasma, Proteine und Potenziale

Die Gesundheitswirtschaft zählt zu Vorpommerns wichtigsten Kompetenzfeldern. In der Grundversorgung, Pflege, Rehabilitation sowie in Wellness und Forschung finden Fach- und Arbeitskräfte zahlreiche berufliche Perspektiven. Und wenn das perfekte Unternehmen noch nicht existiert, gründet man es selbst. Aus der dynamischen Gründungsszene heraus wachsen neue Ideen, Produkte und Anwendungen im vielfältigen Bereich der Life Sciences. Technologie- und Gründungszentren vernetzen die Branche und alle, die Teil davon werden wollen.
Mit der Universitätsmedizin Greifswald verfügt die Region über einen zentralen Gesundheitsstandort mit internationaler Anerkennung, an dem Versorgung, Forschung und Ausbildung eng ineinandergreifen. Als One-Health-Region denkt Vorpommern Gesundheit über den Menschen hinaus und bezieht auch Umwelt, Tiergesundheit und gesellschaftliche Fragen mit ein. Dieser ganzheitliche Blick leitet nicht nur die Forschung, sondern kommt in der gesundheitlichen und sozialen Begleitung, Betreuung und Unterstützung der Menschen zum Tragen.
Eine Vielzahl an Vereinen, ehrenamtliches Engagement und nachbarschaftlicher Zusammenhalt sind wichtige Stützpfeiler der Gemeinschaft in Stadt und Land.
Unternehmen und Einrichtungen wie die Universitätsmedizin Greifswald, die Ostseeklinik Zingst (Eltern-Kind-Kurklinik), CHEPLAPHARM (Pharmaunternehmen), Neoplas med und COLDPLASMATECH (Kaltplasmatherapie) oder NOX AAL Technologies (digitale Zugangslösungen für Pflege und Rettungsdienste) zeigen, wie vielfältig der Bereich ist. Er reicht von medizinischer Versorgung und Kurangeboten über Pharma bis zu neuen Therapie- und Assistenzansätzen.
Gesundheit ist in Vorpommern mehr als Versorgung. Sie verbindet Forschung, soziale Infrastruktur und Arbeit mit konkreter Daseinsvorsorge für die Region.
- Tourismus und Handel
Maritime Traditionen in wildschöner Natur: So vielseitig wie die Region

Felder, Moore, Kanuabenteuer oder doch lieber Kreidefelsen und Ostseestrand? In Vorpommern muss man sich nicht entscheiden. Und überall diese endlose Weite. Man kann den Blick wandern und die Seele baumeln lassen.
Mehr als fünfeinhalb Millionen Gäste wollen jährlich untergebracht, verpflegt und versorgt werden. Der Tourismus ist einer der größten Arbeitgeber der Region und entscheidend für die Wirtschaftskraft Vorpommerns. Tourismus und Handel sind eng verbundene Branchen, die voneinander profitieren und Fach- und Arbeitskräften berufliche Perspektiven in der Region eröffnen.
Vorpommern gehört mit seinen Tourismusregionen Rügen, Usedom, Fischland-Darß-Zingst und dem Vorpommerschen Festland zu den Top-Urlaubsregionen in Deutschland. Zusammen generieren sie jährlich mehr als 17 Mio. Übernachtungen und damit etwa 52 % der Übernachtungen in ganz MV.
Tourismus und Handel machen die beliebte Urlaubsregion als Wirtschafts- und Lebensraum sichtbar und verbinden Arbeit, Urlaub und Lebensqualität miteinander. Mit rund 1.300 Kilometern Küstenlänge und fast 2.000 Sonnenstunden im Jahr ist Vorpommern nicht nur touristisch gefragt, sondern bietet auch den Menschen vor Ort ein ganzjähriges Angebot an Aktivitäten in der Natur. Ob nah am Wasser oder unterwegs mit dem Rad, hier ist man nicht nur im Urlaub schnell draußen.
Auch abseits der bekannten Küstenorte zeigt Vorpommern touristische Vielfalt. Zwischen Gutshöfen, Herrenhäusern, Radwegen und regionalen Produkten wird erlebbar, wie eng Geschichte, Landschaft und die Menschen vor Ort miteinander verbunden sind. Wer Vorpommern entdeckt, begegnet an vielen Orten der Geschichte der Region: in den Hansestädten Greifswald, Stralsund und Anklam mit ihren herausragenden Beispielen norddeutscher Backsteingotik ebenso wie in Ribnitz-Damgarten.
Besonders der Tourismus im Binnenland lebt weniger vom schnellen Besuch als von Begegnungen und atmosphärischen Natur- und Kulturerlebnissen.
Diese Vielfalt schafft Arbeitsplätze und Perspektiven, die über die Saison hinausreichen. Der regionale Handel profitiert davon ebenso wie Gastronomie, Nahversorgung und Freizeitangebote. Wo Gäste einkaufen, essen, übernachten oder Ausflüge planen, bleibt Wertschöpfung in der Region. Tourismus und Handel sind in Vorpommern ein Wirtschaftsbereich, der Küste, Binnenland, Gäste und Einheimische miteinander verbindet.
Tourismusverbände in Vorpommern: Vorpommersches Festland | Rügen | Usedom | Fischland-Darß-Zingst
- Maritime Wirtschaft
Segel setzen mit Kurs auf die Zukunft. Von Bootsbautradition bis Hotspots der Energieversorgung

Das Wasser prägt Vorpommern: nicht nur die Landschaft, sondern auch den Alltag, die Arbeit und die Identität der Region. Seit Jahrhunderten werden an der Ostseeküste und an den Ufern des Peenestroms Boote und Schiffe gebaut.
Heute zählt die maritime Wirtschaft mit Neubau- und Reparaturwerften, Häfen, Yacht- und Bootsbau sowie maritimen Zulieferern und Dienstleistern nach wie vor zu den regionalen Schwerpunktbranchen. Durch die vorteilhafte Lage im Ostseeraum ist Vorpommern auch ein logistisches Drehkreuz nach Polen, ins Baltikum und nach Skandinavien.
1.300 Kilometer Küstenlänge und die direkte Lage im Ostseeraum schaffen beste Voraussetzungen für maritime Wirtschaft, Logistik und Schifffahrt. Hier verbindet sich maritime Tradition mit modernster technischer Entwicklung. In Häfen und Werften, im Fährverkehr und in digitalen Lösungen für die Schifffahrt zeigt sich, wie vielfältig maritime Kompetenz heute ist.
Der Mukran Port auf der Insel Rügen macht diese Stärke besonders sichtbar: Als Tiefwasser- und Multifunktionshafen bindet er die Region international an und ist Basishafen für die Offshore- und Windindustrie. Im Energie-Terminal „Deutsche Ostsee“ erfolgt die Regasifizierung von LNG (Liquefied Natural Gas), das über eine Pipeline nach Lubmin transportiert und dort in das deutsche Ferngasleitungsnetz eingespeist wird. Zudem bietet der Hafen für Investoren attraktive Gewerbe- und Industrieflächen.
Gleichzeitig ist maritime Wirtschaft ein fester Bestandteil Vorpommerns. Fähren verbinden Orte, Werften in Wolgast und Stralsund sichern Kompetenz, und Arbeitsplätze am Wasser gehören zum Bild der Region. Unternehmen wie HanseYachts (einer der weltweit führenden Hersteller von Segelyachten), die Oderhaff Reederei Peters, NautiTronix (digitale Schiffsinspektion und Effizienzlösungen) oder die FRS Weiße Flotte stehen beispielhaft für dieses Spektrum.
Maritime Kompetenz ist in Vorpommern nicht nur ein Wirtschaftsfaktor. Sie ist Teil der regionalen Identität und verbindet Küste, Industrie und Ostseeraum.
- Agrar- und Ernährungswirtschaft
Vom Acker oder aus dem Wasser direkt auf den Teller

In Vorpommern finden sich sowohl traditionelle landwirtschaftliche Betriebe als auch Unternehmen, die die regionale Wertschöpfungskette um neue Ideen und Produkte bereichern.
Regionale Produkte genießen einen hohen Stellenwert gleichermaßen bei Urlaubern und Einheimischen. Ein preisgekröntes Bier passt schließlich hervorragend zum Fischbrötchen. Zahlreiche Netzwerke bringen Produzentinnen und Produzenten mit Kunden zusammen und ermöglichen die Vermarktung über Vorpommern und MV hinaus. Gemeinsam mit den Hochschulen der Region entstehen Projekte, um die kreislaufwirtschaftliche Nutzung von Beiprodukten zu erforschen und neue Lösungen zur Digitalisierung der Landwirtschaft zu entwickeln.
Landwirtschaft und Ernährungswirtschaft prägen die Region seit Generationen. Zwischen Küste, Inseln und Binnenland verfügt die Region über beste natürliche Voraussetzungen, die Erzeugung, Verarbeitung und regionale Vermarktung eng miteinander verbinden. Hier treffen landwirtschaftliche Tradition und regionale Identität auf moderne Herstellungsprozesse.
Die Branche umfasst die gesamte Wertschöpfungskette: vom Acker über die Verarbeitung in regionalen Manufakturen bis zu großen Produktionsstandorten. Regionale Produkte stehen hier für Herkunft, Qualität und Nähe zwischen Erzeugern, Betrieben, Handel und Gastronomie.
Gleichzeitig gewinnen Nachhaltigkeit, Bioökonomie und neue Produktionsweisen an Bedeutung. Fachkräfte in der Agrar- und Ernährungswirtschaft bringen Natur, Produktion und Innovation in Vorpommern zusammen. Unternehmen wie die Cosun Beet Company in Anklam (Zuckerrübenverarbeitung und Bioenergie), die Inselmühle Usedom (Naturmanufaktur für Öle, Säfte und regionale Spezialitäten), Rügener Inselfrische (Joghurt, Quark und Buttermilch aus regionaler Milch), die Störtebeker Braumanufaktur, Eisbär Eis oder Mathias Schilling auf der Insel Öhe (ökologische Rinderhaltung und regionale Gastronomie) zeigen das Spektrum einer Branche, die regionale Wertschöpfung vom Acker auf den Teller stärkt und Vorpommern als Standort für Landwirtschaft und Ernährung sichtbar macht.
- Energie- und Umweltwirtschaft
Neue Energiequellen für eine sichere Welt von morgen

Sonne, Wind und Biomasse, kombiniert mit einer erstklassigen Vernetzung im Ostseeraum: kein Wunder, dass sich Vorpommern als zentraler Energiestandort mit Wachstumsperspektive profiliert. Neben den erneuerbaren Energien aus Wind, Sonne und Biomasse punktet der Nordosten Deutschlands mit umfangreicher Expertise in der nachhaltigen Nutzung und Konservation von Moorlandschaften. Gemeinsam mit den Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen wird hier an der Versorgungssicherheit der Zukunft gearbeitet.
In Mecklenburg-Vorpommern wird rechnerisch bereits mehr erneuerbare Energie produziert, als im Land selbst verbraucht wird, und Vorpommern trägt maßgeblich zu dieser Entwicklung bei. Besonders sichtbar wird der Wandel der Energieversorgung an Energie- und Industriestandorten wie in Lubmin. Hier zeigt sich, welche Perspektiven entstehen, wenn Transformationen gelingen. Durch das Zusammenspiel von Infrastruktur, technischer Entwicklung und neuen Energielösungen wurde Lubmin zum Drehkreuz für grüne Energie.
Die gesamte Region lockt zahlreiche Unternehmen und Projekte an, die an nachhaltiger Versorgung, Speicherlösungen, Netzen, Wasserstoff, Bioenergie und Umweltwirtschaft arbeiten. Die Forschung nach alternativen Stromquellen bewegt sich auf internationalem Spitzenniveau. Besonders erwähnenswert ist die weltgrößte Fusionsanlage vom Typ Stellarator im Greifswalder Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (IPP), die die Kraftwerkstauglichkeit der Fusionsanlage zur Energiegewinnung testet.
Vor der vorpommerschen Küste liegen die in Mecklenburg-Vorpommern betriebenen Offshore-Windparks, um die Energiepotenziale der Ostseeregion effektiv zu nutzen. Mehr als 400 Hektar verfügbare Gewerbeflächen sowie Technologie- und Gründungszentren stärken zusätzlich die Voraussetzungen für weitere Investitionen.
Auch die Umweltwirtschaft gewinnt an Bedeutung. Aus der Verbindung von Ressourcenschutz, technischen Lösungen und wirtschaftlichen Perspektiven entstehen neue Ansätze für ressourcenbewusstes Wachstum. Unternehmen wie NAWARO (Biogas und erneuerbare Energie) zeigen, wie regionale Kreisläufe und moderne Energieproduktion ineinandergreifen.
Energie ist in Vorpommern ein wichtiger wirtschaftlicher Zukunftsfaktor und eröffnet neue Perspektiven für Infrastruktur, Technologie und regionale Wertschöpfung.
- Industrie und Handwerk
Mit Hand und Herz aus der Region

Im Handwerk und in der Industrie treffen Traditionen aus der Hansezeit auf neue Ideen und kreative Umsetzungen. Viele Unternehmen in Vorpommern sind familiengeführt und sowohl ihren Standorten als auch den Mitarbeitenden eng verbunden.
Von regionalen Manufakturen und Handwerksbetrieben für Lebensmittel bis zur Bauwirtschaft, Metallverarbeitung und dem Zulieferergewerbe: In Handwerk und Industrie bieten sich großartige Chancen, Betriebe über eine Nachfolge zu übernehmen, selbstständig zu werden oder einen attraktiven Arbeits- oder Ausbildungsplatz zu finden.
Handwerk und Industrie sind in Vorpommern überall sichtbar, wo Leben, Wirtschaft und Produktion zusammenkommen: auf Baustellen, in Backstuben, Werkstätten und Betrieben. Dabei geht es um Arbeit, die man sehen, anfassen und weitergeben kann, ebenso wie um technische Prozesse, industrielle Fertigung und verlässliche Abläufe. Viele Betriebe sind seit Generationen fest in der Region verwurzelt. Sie kennen ihre Kundinnen und Kunden, arbeiten mit Verantwortung und machen das Leben vor Ort verlässlicher.
Das Handwerk ist nicht nur wichtiger Arbeitgeber, sondern auch ein zentraler Ausbildungsbereich für junge Menschen. Wer hier im Handwerk arbeitet, bleibt nah an dem, was die Region ausmacht. Holz, Reet, Teig oder regionale Rohstoffe werden vor Ort verarbeitet und finden ihren Weg zurück zu den Menschen. So entsteht Handwerk mit regionalem Flair, das nach Vorpommern aussieht. Industrielle Betriebe knüpfen an diese handwerkliche Kompetenz an und führen sie in größeren Produktionsprozessen weiter. Gezielte Nachwuchsförderung und langfristige Perspektiven verleihen Handwerk und Industrie eine zentrale Bedeutung für die Zukunft Vorpommerns.
Betriebe wie Tortenbengel in Anklam (Konditorei), die Bäckerei Krämer in Stralsund (familiengeführt in vierter Generation), Treibholz Boards in Stralsund (Long- und Skateboards aus regionalem Holz), Müller Rohrreinigung in Greifswald oder die Rohrdachdeckerei & Zimmerei Paech auf Rügen (Reetdächer und Holzbau) zeigen die Diversität des regionalen Handwerks.
Gemeinsam stehen Handwerk und Industrie für Qualität, Ausbildung, regionale Identität und das gute Gefühl, etwas Bleibendes zu schaffen.
- IT
Ankerplatz für kreative digitale Ideen, Start-Ups und Technik, die begeistert

Ob in der Landwirtschaft oder dem Energiesektor: IT-Lösungen sind aus der digitalisierten Wirtschaft nicht mehr wegzudenken.
Mecklenburg-Vorpommern unterstützt Digitalisierungsvorhaben mit zahlreichen Programmen und Förderungen, von denen Bestandsunternehmen und Gründungen profitieren. Mit den beiden Hochschulen als zusätzlichen Innovationsmotoren verknüpft sich die IT-Branche zunehmend mit anderen Kompetenzfeldern. Beste Voraussetzungen für Fachkräfte und IT-Expert*innen, die in Vorpommern nach neuen Perspektiven suchen.
Die IT- und Digitalwirtschaft ist in Vorpommern eine wachsende Querschnittsbranche. Sie entwickelt digitale Lösungen nah an den Bedürfnissen von Menschen, Unternehmen und Einrichtungen vor Ort. Für Entwicklerinnen und Entwickler, Start-ups und Unternehmen entsteht dadurch ein Arbeitsumfeld, das fachliche Nähe mit Freiraum verbindet. Zwischen Küste, Stadt und Binnenland findet sich Raum für neue digitale Geschäftsmodelle und moderne Arbeitswelten.
Fünf Gründungs- und Innovationszentren, die jährliche IT-Sicherheitskonferenz in Stralsund sowie weitere Gründungs- und Innovationszentren unterstützen den Austausch dort, wo aus Anforderungen Lösungen werden.
Besonders stark ist die Region, wenn digitale Produkte direkt aus der Praxis heraus entstehen. Unternehmen wie die Bytewerft GmbH (Softwareentwicklung und digitale Produkte) zeigen, dass anspruchsvolle IT auch jenseits großer Metropolen erfolgreich wachsen kann. Die beiden Hochschulen in Stralsund und Greifswald fungieren als zusätzliche Innovationsmotoren und bringen zukünftige Fachkräfte, Unternehmen und die Wissenschaft mit gemeinsamen Projekten zusammen.
IT ist in Vorpommern nicht nur ein eigener Wirtschaftszweig, sondern ein wichtiger Treiber für zukunftssichere Systeme, verlässliche Prozesse, Innovation und zukunftsfähiges Arbeiten in der gesamten Region.
Gründungs- und Innovationszentren:
- WITENO GmbH mit Biotechnikum, Technologiezentrum Vorpommern (TZV) und Zentrum für Life Science und PLasmatechnologie (Z4)
- Digitales Innovationszentrum Greifswald
- Kompetenzzentrum Flugzeugentwicklung und Flugzeugbau Pasewalk (KZFF)
- Stralsunder Innovations- und Gründungszentrum (SIG)
- Forschung & Entwicklung
Zukunft unter dem Mikroskop

Zwei Hochschulen und eine besonders hohe Dichte an außeruniversitären Forschungseinrichtungen sichern Vorpommerns Exzellenz in Forschungsgebieten wie den Biowissenschaften, Medizin und Tiermedizin, in den Neurowissenschaften, der Onkologie, Molekularbiologie, Medizintechnik sowie der Plasmaphysik. Forschung und Entwicklung gehören damit zu den zentralen Zukunftsfaktoren der Region und spielen eine entscheidende Rolle in der Zukunftsgestaltung.
Mit der Universität Greifswald und der Hochschule Stralsund verfügt die Region über renommierte Zentren für Wissenschaft, Innovation und Fachkräfteentwicklung. Über 11.500 Studierende bringen Wissen, Fragen und neue Perspektiven in die Region. In diesem Umfeld entstehen Ideen, die weit über den Campus hinauswirken: in Life Sciences, Medizin, Energie, Technologie und digitalen Anwendungen.
Besonders stark ist Vorpommern dort, wo Wissenschaft und Wirtschaft eng zusammenarbeiten. Forschungseinrichtungen, Unternehmen, Start-ups und Ausgründungen aus den Hochschulen entwickeln hier praxisnahe Lösungen und neue Technologien. Fünf Gründungs- und Innovationszentren unterstützen diesen Austausch und machen aus Forschung konkrete Anwendung. Der direkte Wissenstransfer zwischen Labor und Wirtschaft ist dabei ein wichtiger Standortvorteil.
In Greifswald wird diese Stärke besonders sichtbar. Auf der sogenannten smartesten Meile Europas treffen Plasmatechnologie, Life Science, Forschung und Anwendung besonders eng aufeinander. Dort findet sich die höchste Dichte an Forschenden aus Plasmatechnologie und Life Science in ganz Europa. Als One-Health-Region verbindet Vorpommern zudem medizinische, ökologische und gesellschaftliche Fragen und zeigt, wie eng Forschung, Wirtschaft und Region hier zusammenarbeiten.
