Startschuss für Erschließung des Industrieparks Berlin-Stettin

In Pasewalk ist am heutigen Mittwoch der Startschuss für die Erschließung des ersten Bauabschnittes für den Gewerbe- und Industriepark Berlin-Stettin gefallen. Durch den Industriepark soll die wirtschaftsnahen Infrastruktur weiter verbessert und ein Grundstein für die Ansiedlung von Unternehmen und vor allem auch für die Schaffung von Arbeitsplätzen in Vorpommern gelegt werden. Pasewalk ist der Mittelpunkt zwischen Stettin und Berlin und damit besonders für die Logistikbranche interessant.

Im ersten Bauabschnitt sollen bis 2023 zunächst 50 Hektar erschlossen werden. Darunter zählen die Erschließung der Trinkwasser-, Elektro- und Gasversorgung an das öffentliche Netz, ein Vorflutsystem zur Einleitung des Regenwassers sowie die Abwasserleitung an das öffentliche Netz. Die Gesamtausgaben des ersten Bauabschnitts belaufen sich auf 13 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) mit rund 12,2 Millionen Euro. Zudem wurden 100.000 Euro über die Wirtschaftsfördergesellschaft Invest in MV GmbH für die Neupositionierung und Vermarktung des Gewerbegroßstandortes zur Verfügung gestellt.

Eine erste Neuansiedlung ist bereits geglückt. Das Stuttgarter Unternehmen TOPREGAL möchte einen neuen Produktionsstandort im Industriepark eröffnen. In diesem Werk sollen die Verarbeitung und Veredelung von Industrieregalen erfolgen sowie weiteren Produkten der Betriebsausstattung für den internationalen Logistikmarkt. Das Unternehmen möchte von Pasewalk aus den Großraum Berlin, Skandinavien und Osteuropa beliefern. Durch das neue Werk sollen zunächst etwa 30 Arbeitsplätze in Pasewalk entstehen.

Quelle: Pressemitteilung des Wirtschaftsministeriums