Corona Überbrückungshilfe wird verlängert und ausgeweitet

Kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen mussten/müssen, können seit Juni 2020 die sogenannte Überbrückungshilfe beantragen. Die Förderung wird nun bis zum 31. Dezember 2020 verlängert und ausgeweitet. Die Zahlungsbedingungen werden zudem vereinfacht.

Änderungen in Phase 2:

1. Flexibilisierung der Eintrittsschwelle: Zur Antragstellung berechtigt sind künftig Antragsteller, die entweder

  • einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten oder
  • einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnet haben.

2. Die KMU-Deckelungsbeträge von 9.000 Euro bzw. 15.000 Euro werden ersatzlos gestrichen.

3. Die Fördersätze werden erhöht. Künftig werden erstattet

  • 90 Prozent der Fixkosten bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch (bisher 80 Prozent der Fixkosten),
  • 60 Prozent der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch zwischen 50 Prozent und 70 Prozent (bisher 50 Prozent der Fixkosten) und
  • 40 Prozent der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch von mehr als 30 Prozent (bisher bei mehr als 40 Prozent Umsatzeinbruch).

4. Die Personalkostenpauschale von 10 Prozent der förderfähigen Kosten wird auf 20 Prozent erhöht.

5. Bei der Schlussabrechnung sollen künftig Nachzahlungen ebenso möglich sein wie Rückforderungen.

Weitergehende Informationen sind auf der Seite der IHK zu Rostock zu finden

Quelle: Informationen übernommen von www.rostock.ihk24.de