| Pressemitteilung

Inspirationsreise für Vorpommern - Delegation aus Vorpommern in der Startup-Szene in Berlin & Potsdam unterwegs

Eine 16-köpfige Delegation aus Vorpommern besucht unter der Leitung von Digitalisierungsminister Christian Pegel heute und gestern die Startup- und Gründerszene in Berlin und Potsdam. Mit dabei sind Vertreter des Wirtschafts- und des Energieministeriums, der Industrie- und Handelskammern, von Universitätseinrichtungen, Betreiber von IT- und Gründerzentren, Vertreter der Landkreise Vorpommern-Rügen und Vorpommern-Greifswald, der Hansestädte Stralsund und Greifswald, des Vereins IT-Lagune e.V. und der WFG Vorpommern.

Ziel der Reise ist es, regionalen Entscheidern und Verantwortlichen einen Einblick in die dynamischen Entwicklungen der Startup-, Gründer- und Cowork-Szene sowie der Forschungslandschaft Berlins und Potsdams zu geben und daraus Chancen und Möglichkeiten für Vorpommern abzuleiten. Außerdem sollen Kontakte zu Berliner Akteuren geschaffen werden, um strategische Partnerschaften zu ermöglichen und Vorpommern als „Korrespondenzstandort“ zur deutschen Gründerhauptstadt aufzubauen.

Das Programm beinhaltete Besuche verschiedener Innovationszentren, Hubs und Coworking-Spaces, außerdem fanden Impulsvorträge von Experten und Diskussionsrunden statt. Insgesamt wurden sechs Hotspots der Berliner und Potsdamer Startup-Szene (z.B. The Place) und namhafte Forschungs- und Innovationseinrichtungen (z.B. das Hasso-Plattner-Institut und das SAP Innovation Center) besichtigt.

„Es ist immer gut, zu schauen, was die Nachbarn tun – und wenn möglich, sich zu vernetzen. Wir haben spannende Einblicke bekommen und konnten viel versprechende Kontakte knüpfen. Wir haben die Reise aber auch genutzt, um die die Werbetrommel für den Standort Mecklenburg-Vorpommern zu rühren, der Gründern viel zu bieten hat“, so Energieminister Christian Pegel.

Die Teilnehmer erhielten einen guten Überblick über gründungsunterstützende Infrastrukturen und einen tieferen Einblick in die Welt der Digitalisierung und IT als gründungsintensiven Wirtschaftsbereich. Vertreter der bestehenden und geplanten Gründer- und IT-Zentren in Greifswald, Stralsund und Lietzow auf Rügen sowie die Wirtschaftsförderer der WFG nutzten die Gelegenheit, um für ihre vorpommerschen Standorte zu werben und führten zahlreiche Gespräche zur Entwicklung von Kooperationsmöglichkeiten.

Marie Büchler, Projektmanagerin für Gründung & Nachfolge bei der WFG, freute sich über die vielschichtigen Impulse der von ihr mitorganisierten Inspirationsreise. „Die Gesprächspartner der Hauptstadtregion waren positiv überrascht von den guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Vorpommern und signalisierten großes Interesse an einer Zusammenarbeit mit unserem Standort. Vorpommern ist eine Region zum Gründen. Hier werden Kooperationen zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung großgeschrieben. Immer mehr CoWork-Spaces und Gründerzentren entstehen und lassen kreatives und kooperatives Arbeiten zu.“

„Der Besuch bestätigt unsere Bemühungen, im Umfeld der Universität und Universitätsmedizin Greifswald weitere Andockpunkte für Gründung aber auch Kooperation zu schaffen“, ergänzt Dr. Wolfgang Blank, Geschäftsführer der WITENO GmbH (Wissenschafts + Technologiepark NORD°OST°). „Der Bedarf an modernen, flexiblen coworking-Angeboten wird sich in den nächsten Jahren verstärken. Die Kooperation mit dem Gründer-Hotspot Berlin ermöglicht unseren Gründern und Unternehmen den Zugang zu national und international agierenden Netzwerken.“

Hintergrundinformationen Projekt „Neue Unternehmer“:

Das Projekt „Neue Unternehmer für Vorpommern – Für mehr Unternehmensgründungen und -nachfolgen“ hat eine Laufzeit von 27 Monaten, wird durch die WFG als Projektträger organisiert und durch die WITENO GmbH Greifswald mit dem Fokus Gründung & Startups und die Bürgschaftsbank Mecklenburg-Vorpommern für den Bereich Unternehmensnachfolge begleitet.
Es zielt darauf ab, nachfolge- und gründungsinteressierte Akteure mit übergabewilligen Unternehmern zusammen zu bringen und den Standort Vorpommern stärker in die Wahrnehmung von Gründern und Nachfolgern zu rücken. Engagierte und motivierte Menschen sollen regional und überregional angesprochen werden, mit dem Ziel in Vorpommern neuzugründen, ein bestehendes Unternehmen zu übernehmen oder vorerst eine Führungsposition in der Region anzunehmen, um perspektivisch ein „Neuer Unternehmer für Vorpommern“ zu sein.

Neben Eigenmitteln, die die WFG Vorpommern und die Bürgschaftsbank bereitstellen, wird „Neue Unternehmer“ über das Regionalbudget Vorpommern durch den Regionalen Planungsverband Vorpommern sowie eine SEM-Förderung des Regionalbeirats Vorpommern kofinanziert.