BioÖkonomie Konferenz in Anklam

Konferenzsaal der Zuckerfabrik Anklam

Konferenzsaal der Zuckerfabrik Anklam © WFG Vorpommern/ Karen Szemacha

Alle zwei Jahre treffen sich Vertreter aus Forschung, Industrie und Politik in der Zuckerfabrik Anklam, um sich über bioökonomische Themen auszutauschen und zu netzwerken.

In diesem Jahr standen auf der Tagesordnung interessante Anwendungsbeispiel der Bioökonomie wie zum Beispiel die Gewinnung von Gold mit Hilfe von Mikroorganismen aus Müllverbrennungsasche – „Urban Mining“ –, die Herstellung von Säuren mit den Ausgangsstoffen CO2 und Wasserstoff, die Herstellung von Polysacchariden (finden Anwendung in der Pharmazie und Kosmetikherstellung) aus Algen und die Herstellung von Pellets und Verbundstoffen aus Grasfasern. Es waren unter anderem Gastredner außerhalb Vorpommerns und aus Skandinavien geladen.

In Vorpommern gibt es ein gebündeltes wissenschaftliches Wissen über verschiedene Technologien im Bereich der Bioökonomie, aber leider fehlt bis heute eine kritische Masse an verarbeitenden Betrieben, die bioökonomisierte Verfahren anwenden und innovative Produkte auf den Markt bringen.

Das Projekt Plant³, vorgestellt von Dr. Seiberling vom Zentrum für Forschungsförderung und -transfer der Universität Greifswald, setzt an dieser Lücke an und bietet Akteuren aus Vorpommern, die Möglichkeit bioökonomische Forschungs- und Entwicklungsprojekte einzureichen, die finanziell unterstützt werden können und somit eine Anschubfinanzierung zur Umsetzung erreichen können.

Veranstalter waren das BioBIGG Projekte, die Förder- und Entwicklungsgesellschaft Vorpommern-Greifswald, die Industrie- und Handelskammer Neubrandenburg, die Universität Greifswald, die WITENO GmbH und die BioCon Valley® GmbH. Die WFG Vorpommern war eine der Sponsoren.