| Pressemitteilung

Vorpommern bruncht mit Startups und wirbt um junge Unternehmer aus der Hauptstadt

Mit geballter Kraft stellte sich das Messeteam aus Vorpommern den Fragen der Gründungsinteressierten.

Mit geballter Kraft stellte sich das Messeteam aus Vorpommern den Fragen der Gründungsinteressierten. (c) WFG Vorpommern mbH

Für junge Berliner Unternehmen, die in Zeiten stark steigender Mieten und wenig Raumangebot nach Orten für Wachstum und einem attraktiven Arbeits-und Lebensumfeld suchen, bietet Vorpommern hervorragende Bedingungen und überraschende Alternativen zum Leben in einer Metropole. Das weiß die Wirtschaftsfördergesellschaft (WFG) Vorpommern mbH, die seit Jahren um Investoren, Fachkräfte und Zuzügler wirbt, schon lange. Nun ergreift sie die Initiative, um in der Hauptstadt gerade junge und dynamische Unternehmer - oder solche, die es werden wollen - zu umwerben und für Vorpommern zu begeistern.

Im Rahmen des seit Anfang 2019 laufenden Projektes Neue Unternehmer für Vorpommern“ präsentiert eine Delegation die Region als Wirtschaftsstandort für die Gründer- und Startup-Szene Berlins. So bietet Vorpommern mit seinen Gründer- und CoWorkzentren, den partnerschaftlichen regionalen Unternehmen vor Ort, innovativen wissenschaftlichen Einrichtungen und breiten Fördermöglichkeiten ein starkes Netzwerk und überraschend gute Start- und Entwicklungsbedingungen für junge Unternehmen. Hiervon profitierten in den letzten Jahren viele Startups, z. B. in den Bereichen Gesundheitswirtschaft & Life Sciences, Informations- und Kommunikationswirtschaft, Ernährung und Landwirtschaft oder Energie und Mobilität.

Anlässlich der größten deutschen Gründermesse, der deGUT, präsentiert die Wirtschaftsfördergesellschaft Vorpommern mbH mit einem Gemeinschaftsstand die guten Wohn- und Arbeitsbedingungen auf Deutschlands Sonnendeck und macht zusammen mit der Nachfolgezentrale MV gleichfalls auf die Chancen für eine Übernahme unternehmerischer Verantwortung durch eine Unternehmensnachfolge aufmerksam.

Außerdem organisiert die WFG Vorpommern mit einem Kooperationspartner aus Berlin ein Brunch für Berliner Startups, Gründungsinteressierte und Vertretern von Inkubatoren, die dazu motiviert werden sollen, ihren unternehmerischen Blick gen Vorpommern zu richten. Nach dem Motto „Vorm Gründen erstmal Frühstücken“ wurden neben dem kulinarischen Angebot die breiten Standortvorteile Vorpommerns aufgezeigt.

Unterstützt werden die regionalen Wirtschaftsförderer von David Wulff von der Müller&Wulff GmbH aus Greifswald, der als starker Unterstützer der hiesigen Gründerszene gilt, sowie Christian Sauer und Jan-Hendrik Hempel von Schafe vorm Fenster, die zu ihren Gründungsstories und ihrer regionalen Verbundenheit berichteten. „Der Zuzug nach Vorpommern in die ländliche Gegend stellte für unser Vorhaben die Grundlage dar“, leitete Christian Sauer seine Gründerstory ein. Die beiden Jungunternehmer sind selber aus Berlin nach Schmatzin gezogen, um sich selbstständig zu machen, und haben dies in keiner Form bereut.

Auch Anne-Cathrin Lüttke von der Nachfolgezentrale MV und Gudrun Mernitz von der WITENO GmbH als weitere Regional-Botschafter stellen sich den interessierten Fragen der zahlreichen Besucher. Schon am ersten Tag der Messe war das Interesse groß. Zahlreiche Gespräche zwischen den Akteuren aus der Hauptstadt und dem Nordosten führten bereits zu zahlreichen Kontaktaufnahmen.

„Es zeigte sich großes Interesse an unserer Region. Nicht nur Jungunternehmer und Gründungsinteressierte waren neugierig auf unternehmerische Möglichkeiten in Vorpommern, sondern auch Vertreter von Inkubatoren und von etablierten Unternehmen, die große Potenziale darin sahen, ihre Startups und Mitarbeiter in den Ostseeraum zu bringen“ resümierte Marie Büchler von der WFG Vorpommern.

Der Besuch der deGUT und der Gründerbrunch in Berlin bilden somit einen erfolgreichen Auftakt für weitere, dann branchenspezifische Events, um Vorpommern gezielter als gründerfreundlichen Standort den Berlinern darzulegen.

Das Projekt „Neue Unternehmer für Vorpommern – Für mehr Unternehmensgründungen und –nachfolgen in der Region“  wird gefördert durch Mittel des ESF und den Regionalen Planungsverband Vorpommern.